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Bahn-Streik, der nächste

Die Lokführer streiken die kommenden 7 Tage.

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Jetzt macht die GDL ernst und streikt zum ersten Mal einen richtig langen, zusammenhängenden Zeitraum am Stück.

Vom morgigen Montag, den 04.05.15 bis einschließlich kommenden Sonntag sollen alle Räder auf der Schiene stillstehen, zumindest bei der Deutschen Bahn.

Die GDL ruft alle bei ihr organisierten und bei der Bahn AG beschäftigten Lokführer auf, in der kommenden Woche zu streiken.

Ab Montagnachmittag, 15:00 Uhr wird im DB-Güterverkehr gestreikt.
Ab Dienstagmorgen, 02:00 Uhr soll dann der Personenverkehr folgen.

Erst am Sonntag, den 10.05.2015 um 09:00 Uhr soll dieser Streik beendet werden.

Alte Streikthemen

Die GDL wirft der Bahn AG vor, weiterhin eigene Tarifverträge für die bei der GDL organisierten Lokführer abzulehnen. Dabei gibt es dafür sogar entsprechende Gerichtsurteile, die die GDL in ihrer Auffassung unterstützen, daß die Bahn mehrere Tarifverträge für Lokführer und andere in ihrem Unternehmen zulassen muß.

Das letzte Spitzengespräch am 29. April war mal wieder ergebnislos verlaufen. Die Bahn-Manager bestanden abermals auf gleichlautende Tarifverträge für alle Lokführer. Die GDL soll sich gefälligst den Vorgaben der Tarifregelungen der Eisenbahnverkehrsgewerkschaft (EVG) unterwerfen. Das lehnt die GDL aus nachvollziehbaren Gründen ab.

Bahn AG nimmt ihre Kunden in „Geiselhaft“

Damit ist die Bahn AG wieder einmal schuld an dem neuerlichen Streik. Der GDL bleibt nur diese vom Grundgesetz geschützte Möglichkeit, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Damit nimmt die Deutsche Bahn AG ihre Kunden in „Geiselhaft“, und nicht umgekehrt, wie von einschlägigen Medien immer wieder kolportiert. Auch die Bahn muß geltende Gesetze einhalten. Solange sie das nicht tut, wird es in diesem Arbeitskampf keine Lösung geben.

Die Bahnfahrer müssen die Sturheit der Bahn-Manager nun mal wieder ausbaden. Von Dienstag morgen bis Sonntag morgen wird es deshalb im Personenverkehr zu erheblichen Beeinträchtigungen kommen. Zugausfälle und Verspätungen werden nicht vermeiden sein. Auf der Homepage der Deutschen Bahn können Passagiere Informationen zur aktuellen Verkehrslage im Netz der Bahn AG bekommen. Hier finden sich auch Informationen zu Erstattungen von Tickets und Fahrgastrechten.

Alternative Transportmittel

Fahrgäste, die normalerweise auf die Bahn angewiesen sind, sollten sich bereits heute um Alternativen bemühen. Privater PKW, Flugzeug oder Fernbusse stehen zur Auswahl. Auf der Autobahn wird man den Bahnstreik sicherlich in Form von Staus zu spüren bekommen.


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