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Chaos an den Flughäfen Hamburg, Berlin und Stuttgart

Der Warnstreik des Bodenpersonals sorgt für Verspätungen und Flugausfälle.

Das Frühjahr hat begonnen und damit auch die Streiks der in der Gewerkschaft verdi organisierten Beschäftigten. Heute treten die Mitarbeiter an vier deutschen Flughäfen in einen mehrstündigen Warnstreik.

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Bodenpersonal streikt

An den Flughäfen Berlin Schönefeld, Berlin Tegel, Hamburg und Stuttgart legten die in der Gewerkschaft verdi organisierten Mitarbeiter der Gepäckabfertigung, an den Check-in-Schaltern und auf dem Vorfeld, wie Flugzeugeinweiser und Tankwarte, ihre Arbeit nieder.

Insgesamt rund 2.000 im Bodenservice Beschäftigte hatte verdi am gestrigen Tag zum Warnstreik aufgerufen und fast alle sind dem Aufruf gefolgt. Am Flughafen Stuttgart legten 100 Prozent der rund 200 Beschäftigten die Hände demonstrativ in den Schoß. Mehr geht nicht, zumindest für verdi und für die Ziele des Bodenpersonals.

Flugausfälle und Verspätungen

Die Folge davon sind Flugausfälle und massive Verspätungen. Wobei die Passagiere die Auswirkungen des Warnstreiks je nach Flughafen unterschiedlich stark zu spüren bekommen.

Am Flughafen Berlin Tegel mußte Air Berlin bspw. heute zwischen 5 Uhr und 11 Uhr ganze 60 Flüge komplett ausfallen lassen. Weitere Auswirkungen nicht ausgeschlossen. Zudem fordert Air Berlin die Passagiere auf, nach Möglichkeit nur mit Handgepäck zu fliegen.

Am Hamburger Flughafen begann der Ausstand bereits um 4 Uhr in der Früh. Viel davon mitbekommen, haben die Passagiere jedoch nicht. Alle Morgenflüge wurden pünktlich abgefertigt. Um die streikenden Mitarbeiter zu ersetzen, wurden Leiharbeiter eingesetzt.

In Stuttgart sieht es dagegen chaotisch aus. Da der Streikaufruf zu 100 Prozent befolgt wurde, blieben die allermeisten Check-in-Schalter unbesetzt. Von den restlichen 4 Schaltern bildeten sich lange Schlangen. Hier ist Geduld gefragt. Verspätungen und Flugausfälle werden sich trotzdem nicht verhindern lassen.

Entschädigung

Auf eine Entschädigung dürfen betroffene Passagiere jedoch nicht hoffen. Lauf eines Urteils des BGH ist ein Streik eindeutig höhere Gewalt. Entschädigungen brauchen die Airlines in solch einem Fall nicht zu leisten. Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen will, der kann eine spezielle Agentur wie www.claimflights.de* damit beauftragen, zu checken, ob ein Entschädigungsanspruch besteht. Das geht ganz einfach und das Überprüfen ist zunächst kostenlos.

Flugzeuge von Lufthansa und Swiss am Airport Hamburg

Flugzeuge von Lufthansa und Swiss am Airport Hamburg

Information zur aktuellen Lage an den Flughäfen findest du hier:

Streikursachen

Die Gewerkschaft verdi hat zu diesem Warnstreik aufgerufen, weil sie das Angebot der Bodneverkehrsdienste als völlig unzureichend ansieht. Um die Arbeitgeber zu einem Angebot zu drängen, forderte verdi deshalb all organisierten Beschäftigten der Flugzeug- und Gepäckabfertigung, der Reinigungsdienste und die Busfahrer auf dem Vorfeld zur Arbeitsniederlegung auf.

Im Laufe des Tages sollen an allen Flughäfen der Streik enden. Die Auswirkungen werden aber je nach Abflughafen nach unterschiedlich zu spüren sein.


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