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Das sind die digitalen Businesstrends für 2020

Business-Team | Foto: mohamed_hassan, pixabay.com, Pixabay License

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Der Deutsche mag zwar skeptisch sein, wenn es darum geht, sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen, doch in den letzten Jahren waren es vor allem die deutschen Unternehmer, die enorme Fortschritte im Bereich der digitalen Reife erzielen konnten. Drehte sich vor ein paar Jahren noch alles um die Entwicklung neuartiger Plattformen, so befasst sich ein Großteil heute mit dem Ausbau der schon zur Verfügung stehenden Angebote.

Besonders Live Chats und Social Media-Channels werden immer beliebter und somit auch häufiger angeboten. Letztlich muss man nämlich mit der Zeit gehen und dem Kunden die Möglichkeit geben, so schnell wie möglich Kontakt aufnehmen zu können. Wer hier die neuen Möglichkeiten verabsäumt oder gar ignoriert, der wird zwar auch mit der Zeit gehen, aber sich hier letztlich in der Bedeutungslosigkeit wiederfinden.

Aber der deutsche Unternehmer weiß auch, dass sich nicht alle Trends durchsetzen werden. Daher ist es ratsam, einen Blick auf die Nachhaltigkeit zu werfen.

Keine Serverräume mehr – heute arbeitet man mit der Cloud

Vor Jahren waren noch eigene Räume erforderlich, in denen sodann die riesigen Server-Infrastrukturen Platz gefunden haben. Nun werden die Daten jedoch in die Cloud transferiert. Sogar konservative Branchen, dazu gehört vor allem die Versicherungsbranche, befindet sich hier bereits auf der Überholspur, wenn es darum geht, auf Leichtigkeit wie Schnelligkeit zu setzen. Wird der Serverraum bis Ende 2020 nicht zu einem Lager umfunktioniert, so muss man wirklich Acht geben, nicht von der Konkurrenz abgehängt zu werden.

Nur nicht Social Media-Verknüpfungen und Chatbot-Systeme ignorieren

Immer öfter bestehen die digitalen Unternehmenslandschaften aus einem Kernsystem. In dieses System fügt man dann per Plugin neue Funktionen hinzu. Das können etwa Marketing-Automatisierungen, Shops oder beispielsweise Social Media-Verknüpfungen sein. Auch für die kleinen digitalen Teilbereiche stehen heute bereits ein paar Produkte wie Services zur Verfügung – so die immer beliebter werdenden Chatbot-Systeme. Doch es geht nicht mehr darum, selbst zu programmieren, sondern sich mit der Welt der sogenannten Microservices zu befassen. Wählt man aus der breiten Vielfalt an neuen Technologien die für sich interessantesten Dienste aus, so ist es möglich, reaktionsschneller und flexibler zu werden.

Digitale Währungen

Digitale Währung | Bild: WorldSpectrum, pixabay.com, Pixabay License

Digitale Währung | Bild: WorldSpectrum, pixabay.com, Pixabay License

Man darf zudem nicht außer Acht lassen, dass sich die digitalen Währungen ebenfalls auf der ganz linken Spur befinden und bereits das Gaspedal durchdrücken. Dabei geht es nicht nur um die Spekulation über Bitcoin Code, sondern auch um die Verwendung von Bitcoin und Co. Denn auch wenn Kryptowährungen gerne als Spekulationsobjekt wahrgenommen werden, so darf man nicht außer Acht lassen, dass es sich hier um eine immer beliebter werdende Bezahlvariante handelt.

Wer einen Online Shop hat und hier digitale Währungen akzeptiert, der kann nicht nur ein breiteres Publikum ansprechen, sondern hat sich bereits auch fit für die Zukunft gemacht. Denn ganz egal, was der eine oder andere Kritiker auch sagen will – der Bitcoin wird nicht mehr von der Bildfläche verschwinden.

Abteilungen verschmelzen

Noch fällt es dem einen oder anderen deutschen Unternehmen schwer, sich zu 100 Prozent auf seinen Kunden zu konzentrieren. Doch man weiß, dass es in absehbarer Zeit notwendig werden wird. Dabei geht es nicht nur ausschließlich um digitale Verkaufskanäle oder Prozessdigitalisierungen, sondern auch darum, wie man das perfekte Erlebnis für den Kunden schafft. Auch wenn man sich in Deutschland noch schwertut, so ist zumindest dieses Bewusstsein da – und 2020 werden wohl die ersten Taten folgen. Denn man kann davon ausgehen, dass sich die Unternehmen immer mehr von innen nach außen richten werden. Man wird Abteilungen einreißen und beginnen, sogenannte crossdisziplinäre Teams zu schaffen, die sodann an neuartigen Entwicklungsstrategien arbeiten. Das Verschmelzen von Technologie sowie Marketing-Automatisierung kann so eine absolut neue Wirkung erzeugen.

CEO übernimmt die Rolle des CDO

Des Weiteren werden derartige Neustrukturierungen auch für Postenveränderungen sorgen. So wird der CDO demnächst vom CEO verschlungen werden. Weil die Unternehmen erkennen, dass der CDO nicht mehr gegen „Wasserfall-Strukturen“ ankämpfen soll, sondern auch ein Teil der Führungsebene sein sollte, wenn es um Digitalisierung wie Kundenzentrierung geht, wird dieser Punkt immer mehr in die Arbeit des CEO eingegliedert werden.

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