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SWISS zieht sich von Basel zurück

Billigflieger verdrängen Premium-Airline.

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SWISS, die Schweizer Tochter-Airline der Deutschen Lufthansa, gibt sich den Billigfliegern geschlagen. Ab Ende Mai 2015 wird sie sich deshalb komplett vom Flughafen Basel zurückziehen.

Am EuroAirport Basel-Mülhausen-Freiburg haben die Billigairlines die Übermacht. Allen voran die britische Easyjet, die hier seit Sommer 2004 eine Basis betreibt und knapp 50 verschiedene Verbindungen zu Flughäfen in ganz Europa anbietet.

SWISS Airbus A340 | Foto: © Swiss

SWISS Airbus A340 | Foto: © Swiss

Bei den günstigen Ticketpreisen der Billigflieger kann und will SWISS offenbar nicht mehr mithalten. Auch neu angekündigte Gebühren und die unklare Besteuerung nach französischem Steuerrecht, der EuroAirport liegt geographisch und rechtlich in Frankreich, würden die Situation weiter verschlechtern. Nach Aussage von SWISS-Chef Harry Hohmeister sei deshalb am Standort Basel für eine Premium-Fluggesellschaft kein profitables Geschäft mehr möglich.

Daher zieht man nun die Notbremse und stellt den Flugverkehr Ende Mai 2015 komplett ein. Alle 24 Mitarbeiter aus der Wartung und der Station können aber auch nach Mai 2015 weiterbeschäftigt werden.

Eurowings soll übernehmen

Ganz aufgeben will Lufthansa den Standort aber noch nicht. In Zukunft soll die Billigflug-Tochter Eurowings, die auch für Low Cost-Langstreckenflüge vorgesehen ist, am EuroAirport Basel-Mülhausen-Freiburg starten. Ein Zeitpunkt für die Flugaufnahme steht allerdings noch nicht fest.

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