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Neuer Flugsteig in Frankfurt gut gestartet

Ohne Probleme ist der neue Flugsteig A-Plus in Betrieb gegangen.

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So kann es auch gehen. Statt Sicherheitsproblemen, mehrfacher Verschiebung des Eröffnungstermins und ausufernden Baukosten kann ein Flughafenausbau in Deutschland auch mal termingerecht an den Start gehen. Der neue Flugsteig A-Plus am Airport Frankfurt ist am 10. Oktober termingerecht gestartet und der Betrieb läuft seit genau einem Monat frei von Störungen. Da können sich die Macher vom Berliner Flughafen BER mal eine Scheibe abschneiden.

700 Mio. EUR hat der Flughafenbetreiber Fraport in diese Terminalerweiterung investiert. 4 Jahre hat der Ausbau gedauert und doch wurde man fristgerecht fertig. Die Abfertigungskapazitäten des Frankfurter Flughafens steigen durch A-Plus um 6 Millionen Passagiere jährlich. 7 zusätzliche Gatepositionen, darunter 4 Stellflächen für Großraumflugzeuge, wie den Airbus A-380 oder die Boeing 747,  können nun von der Lufthansa und ihren Partnerairlines genutzt werden.

Im Inneren des neuen Flugsteigs warten 14 Gastronomiebetreibe und 46 Shops auf zahlungsfreudige Kundschaft. Fraport hofft dadurch auf entsprechende Mehreinnahmen. Dabei kann man sich derzeit nicht beschweren. Gerade erst hat Fraport für das dritte Quartal einen Gewinnanstieg um 36 Prozent verkünden können. Der Rückgang im Frachtgeschäft, der durch das Verbot von Nachtflügen zwischen 23 Uhr und 5 Uhr, einer wichtigen Kernzeit im Cargogeschäft, verursacht wurde, konnte durch den Anstieg der Passagierzahlen um 3,3 Prozent locker ausgeglichen werden.

Davon können die Berliner derzeit nur träumen. Der Eröffnungstermin des Flughafen BER wurde immer wieder verschoben und die Kosten laufen total aus dem Ruder. Von Gewinn mag derzeit überhaupt niemand sprechen. Der Flughafenbetreiber FBS GmbH kann schon froh, wenn der neue Großflughafen irgendwann einmal die exorbitant gestiegenen Baukosten wieder hereinholt. Und vom Anstieg der Passagierzahlen will man auch lieber nichts wissen, denn nach Schätzungen von Luftfahrtexperten ist das Terminal am BER schon heute viel zu klein. Ein weiterer Ausbau wird aber wohl auf Jahre gesehen nicht möglich sein.

Quellen: SpOn, Fraport (1) (2)

 

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