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Faszinierende Kulturen unkompliziert entdecken: Backpacking in Asien

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Es hat immer etwas von Freizeit, wenn man Menschen am Flughafen sieht, die mit einem großen Trekking-Rucksack unterwegs sind. Last-Minute Flugreise dahin, wo es sich gerade anbietet, ohne Hotel oder Reiseveranstalter, ohne die Landeswährung und ohne Sprachkenntnisse. Das ist Reisen, wie es früher einmal war: Abenteuerlich, riskant und immer mit dem Verlassen der persönlichen Komfortzone verbunden. Backpacking gilt als das ultimative Reiseerlebnis für Aussteiger, Abenteuersuchende und Menschen, die nicht an Hausrat- und Lebensversicherung glauben.

Aber ist das wirklich noch so? Seit den 1960ern, als der Rucksacktourismus so richtig an Fahrt aufnahm, hat sich einiges verändert. Die entlegenen Dörfer Nepals, Thailands und Laos‘ sind nicht mehr entlegen. Wer meint, am Fuß des Himalaya vom Westen unbeeinflusste Kulturen zu finden, der täuscht sich. Wahrscheinlicher ist an diesen Sehnsuchtsorten inzwischen, dass man perspektivlose US-Amerikaner, Briten, Franzosen, Australier und Deutsche findet, durchreisende Chinesen trifft und immer wieder mit der ein oder anderen Form des Massentourismus konfrontiert wird. Denn auch Backpacking lässt sich intensiv vermarkten.

Reiseziele gut planen

Wer mit dem Rucksack und minimalster Ausrüstung unterwegs ist, sollte die Reise immer gut planen. Von Visa und Schutzimpfungen über die Reiseapotheke bis hin zu den finanziellen Mitteln sollte alles auf den Zielort oder das Zielland abgestimmt sein. Vor allem die finanzielle Planung ist wichtig: Ohne Sprachkenntnisse kommt man in Asien oft nicht weit. In den typischen Ländern, Kambodscha, Laos, Thailand und Malaysia, aber auch auf den Philippinen und Vietnam, darf man nicht unbedingt Englischkenntnisse voraussetzen. Schulbildung ist keineswegs selbstverständlich, so dass man sich bei falscher Berechnung der Reisekasse auch nicht mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten kann. Das bedeutet: Entweder man lernt die Sprache (-n) vor Reiseantritt, oder man plant die Finanzen entsprechend. Letzteres dürfte einfacher sein. Kurzfristige Engpässe finanzieller Art können zwar manchmal mit tatkräftiger Unterstützung von Eltern und Freunden aus der Heimat behoben werden. Wirklich schnell geht es aber auch mit einem online und kurzfristig verfügbaren Darlehen. Dieses kann sicherheitshalber vor der Reise eingerichtet werden oder notfallmäßig sogar noch über das Internet aus dem Ausland heraus beantragt werden. Zudem kann die Überweisung teilweise bereits innerhalb von 60 Minuten erfolgen.

Backpacker in Asien | Foto: Free-Photos, pixabay.com, CC0 Creative Commons

Backpacker in Asien | Foto: Free-Photos, pixabay.com, CC0 Creative Commons

Das sind die Traumziele in Asien

Vor allem die Länder Südostasiens stehen bei Backpackern hoch im Kurs. Traumhafte Badestrände, sommerliche Temperaturen und vor allem eine hohe Sicherheit (auch für alleinreisende Frauen) zeichnet die Länder aus. Die Natur ist in diesen Ländern ein Reiseargument, die Kultur aber ebenfalls. Bei der Reisplanung sollte berücksichtigt werden, was genau interessant ist: Wer Angkor Wat in Kambodscha sehen will oder die Stätten der Roten Khmer, der begibt sich damit schon auf Pfade, die auch von Pauschalreisen abgedeckt werden. Individuelles Reisen und das Erleben der eigentlichen Kultur des Landes sind damit unmöglich. Ansonsten ist die Wahl selbstverständlich nicht schlecht.

In Thailand bieten sich einerseits die Bergregionen im Norden des Landes an, andererseits die Küstenstreifen und Inseln. Insbesondere für Wassersportler ist das ein wahres Paradies. Das gilt auch für die Philippinen, für Indonesien und Malaysia.

Die Reise sollte so geplant werden, dass die klimatischen Bedingungen und die jeweilige Jahreszeit (Regenzeit und Trockenzeit) berücksichtigt sind. Zur Planung und Vorbereitung gehören auch die Visa. Manche Länder können für einen kurzen Zeitraum ohne Visum bereist werden von Europa aus. Andere bieten ein Visum an, das bei der Einreise in den Pass gestempelt wird. Und wieder andere verlangen, dass das Visum bereits vor der Abreise aus Europa erteilt wird. Viele der Länder sind sehr änderungsfreudig, was die gesetzlichen Bestimmungen angeht. Daher sollte man unbedingt kurz vor der Abreise noch einmal auf den respektiven Seiten der Botschaft die Einreisebestimmungen verifizieren. Sollten sich Länder für Reisen als unsicher erweisen, spricht das Auswärtige Land eine entsprechende Warnung aus. Es lohnt also auch, diese Seite im Blick zu behalten.

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"Liebst du dein Kind? So schicke es auf Reisen." (Chinesisches Sprichwort)
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