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Hai-Angriff am Strand von Gran Canaria

Eine 38-jährige Spanierin wurde Weihnachten auf den Kanaren von einem Hai angegriffen.

Ein Hai-Angriff. Man denkt immer, solche Dinge passieren nur anderen und immer auch an ganz anderen Stränden dieser Welt. Daß dem nicht so ist, mußte an den Weihnachtsfeiertagen eine Schwimmerin im Meer vor der Kanareninsel Gran Canaria schmerzlich erfahren.

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Kanarische Inseln

Die Kanarischen Inseln sind auch bei deutschen Urlaubern ein sehr beliebtes Urlaubsziel, gerade auch zu Weihnachten und zum Jahreswechsel. Nicht wenige nutzen das dauerhaft milde Klima der Kanaren, um dort zu überwintern. Schnee, Eis und Kälte, die Deutschland auch im Winter 2015/2016 noch drohen, sind auf den Kanaren fast gänzlich unbekannt. Es ist meist sogar so warm, daß man auch im Dezember durchaus im Meer baden gehen kann.

Vom Hai gebissen

Doch das Baden im Winter im Meer rund um die kanarischen Inseln ist nicht ganz ungefährlich. Das mußte Cristina Ojeda-Thies, eine 38-jährige Spanierin, zu Weihnachten auf Gran Canaria schmerzlich erfahren.

Sie badete 30 m von der Ostküste entfernt, an einem Strand, der auch bei Tauchern sehr beliebt ist. Plötzlich zog etwas an ihrem linken Arm, das sie zunächst gar nicht als gefährlich einstufte. Doch dann verspürte sie ein stärkeres Ziehen und sah die Flosse eines Hais. Jetzt wußte sie, daß sie sich in großer Gefahr um Leib und Leben befindet. Sie versetzte dem Tier einen Schlag mit der Hand, worauf der Hai von ihr abließ und wieder in der Tiefe verschwand.

Die Fotos von der Bißwunde an ihrem Arm postete sie auf Twitter:

Seidenhai

Nachdem sie ihre Wunde in der Notaufnahme verarzten ließ und Experten die Bißspuren untersuchen konnten, handelte es sich bei dem angreifenden Tier wohl um einen Seidenhai. Diese Haiart kann bis zu 3 Meter groß werden und kommt häufig in den Gewässern von Spanien bis nach Senegal vor. Auch im Mittelmeer sind Seidenhaie keine Seltenheit.

Normalerweise ernähren sich Seidenhaie aber nicht von Menschen sondern von Fischen und Weichtieren. Der Angriff auf die Spanierin dürfte deshalb absoluten Seltenheitscharakter besitzen. Hai-Experten gehen davon aus, daß es bei dem Hai-Angriff zu Weihnachten um einen einmaligen Vorgang gehandelt hat.

Urlauber brauchen also in Zukunft keine Angst zu haben, wenn sie Urlaub auf den Kanaren machen und dort auch im Meer baden wollen. Ein bißchen Vorsicht kann aber niemals schaden.


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