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So bekommst du Geld zurück bei einer Bahn Verspätung

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Verspätungen bei der Bahn sind Alltag. Bei den Erstattungen können dir Profis helfen.

Noch sind wir alle im Ausnahmezustand. Das Coronavirus hat das Land im Griff und bestimmt unseren Alltag weitgehend. Das betrifft nicht zuletzt auch die Verkehrsunternehmen.

Viele Arbeitnehmer, aber auch Selbstständige arbeiten jetzt – wo immer dies organisatorisch und technisch möglich ist – von zu hause aus. Homeoffice ist das Wort der Stunde. Ein Ergebnis davon sind leere Straßen und leere Busse und Bahnen. Wo man früher noch Glück hatte einen Stehplatz zu ergattern, hat man jetzt den kompletten S-Bahn-Waggon fast für sich allein. Viele Unternehmen im öffentlichen Nahverkehr stöhnen bereits jetzt unter dem Fahrgastschwund, denn weniger Passagiere bedeutet auch weniger Einnahmen.

Auch die Bahn bekommt die Auswirkungen der Coronakrise unmittelbar zu spüren, auch hier bleiben zahlreiche Sitzplätze leer. Viele Menschen bleiben im Moment aus Vorsicht vor einer möglichen Infektion eben lieber zu hause, und Business-Kunden haben im Jahr 2020 endlich die Vorteile von Videokonferenzsystemen für sich entdeckt.

ICE Deutsche Bahn | Foto: holzijue, pixabay.com, Pixabay License

ICE Deutsche Bahn | Foto: holzijue, pixabay.com, Pixabay License

Und es gibt einen weiteren großen Unterschied bei der Bahn gegenüber der Zeit vor Corona: Sehr viele Züge kommen heute pünktlich an. Kaum sinken die Passagierzahlen, schon ist die Bahn pünktlich. Makaber, aber wahr.

Verspätungen

Doch der jetzige Zustand wird – zum Glück für alle – nicht ewig dauern. Es wird auch eine Zeit nach Corona geben. Dann wird die Bahn wohl auch wieder ihre berühmt-berüchtigten Verspätungen produzieren, sobald die Passagierzahlen wieder nach oben gehen und sich der Verkehrsmenge vor Corona annähern.

Und die Zahlen bei der Pünktlichkeit waren wirklich ernüchternd. Im Jahr 2019 schaffte die Deutsche Bahn im Fernverkehr nur eine Pünktlichkeitsrate von 76,5 Prozent. Das bedeutet, dass jeder vierte Fernzug verspätet war. Gerade also die ICE und IC Züge, in denen die Tickets besonders teuer sind, weil man schnell von A nach B kommen möchte, sind sehr unpünktlich. Da tröstet es kaum, dass der Regionalverkehr mit einer Pünktlichkeitsrate von nur 66,1 Prozent noch schlechter war. Richtig ärgerlich lässt einen dagegen die Tatsache werden, dass in diesen sowieso schon schlechten Zahlen nur Züge ab 6 Minuten Verspätung auftauchen, alle anderen gelten bei der Bahn als pünktlich.

An diesem Zustand wird sich in den kommenden Jahren kaum etwas ändern, denn an vielen Punkten erweist sich das Unternehmen als sanierungsbedürftig. Sei es beim rollenden Material, beim Schienenweg oder bei der Technik im Hintergrund. Die Passagiere werden also auch die kommenden Jahre Geduld brauchen.

Uhr am Bahnhof | Foto: tillburmann, pixabay.com, Pixabay License

Uhr am Bahnhof | Foto: tillburmann, pixabay.com, Pixabay License

Erstattungen bei Verspätung

Ganz klaglos hinnehmen müssen die Bahnkunden die Verspätungen allerdings nicht. Bei größeren Verspätungen ist die Bahn nämlich zur Zahlung von Erstattungen verpflichtet. Was die Passagiere erwarten können, ist abhängig von der Dauer der Verspätung. Unter 30 Minuten gehen die Kunden komplett leer aus. Selbst Verspätungen bis zu 1 Stunde verpflichtet die Bahn laut Fahrgastrecht immer noch nicht, die Kosten für das Ticket zu erstatten.

Bei Verspätungen über 60 Minuten sieht die Lage allerdings anders aus. Bis zu 25 Prozent Erstattung des Ticketpreises sind hier drin. Bei einer Verspätung ab 2 Stunden sind das schon 50% des Ticketpreises.

Auch bei Zeitkarten des Nahverkehrs, Quer-durchs-Land-Tickets, Schönes-Wochenende-Tickets sowie Länder-Tickets sind ab 60 Minuten Erstattungen fällig. Bei Zeitkarten des Fernverkehrs sind Erstattungen von 7,50 € in der 1. Klasse und 5 € in der 2. Klasse fällig. Besitzer der BahnCard 100 haben bei Verspätungen über 60 Minuten ein Anrecht auf 15 € Erstattung in der 1. Klasse und 10 € in der 2. Klasse.

So kommst du an deine Erstattung bei einer Bahn-Verspätung

Das alles klingt schon reichlich kompliziert, doch es kommt noch ein wenig schlimmer. Denn natürlich solltest du sämtliche Beweismittel parat haben, wenn du deine Erstattung bei der Bahn beantragen willst. Dazu zählen die jeweilige Fahrkarte, die Sitzplatzreservierungen, die Zeitkarte, die Online-Reservierung und deine BahnCard. Und natürlich solltest du dir unbedingt im verspäteten Zug vom Zugbegleiter oder am Bahnhof vom Bahnpersonal die Verspätung quittieren lassen. Außerdem gilt eine Verjährungsfrist von einem Jahr und unter 4 € erstattet die Bahn gar nichts.

Das alles bedeutet einigen Aufwand und Stress, wenn du deine Erstattung wegen einer Bahnverspätung haben willst. Doch es geht auch einfacher. Entsprechende Serviceanbieter wie RightNow checken für dich, ob du einen Anspruch auf eine Erstattung hast und kaufen dir diesen Anspruch ab. So kommst du einfacher an dein Geld.

Dafür brauchst du nur dein Ticket hochladen. Der Anspruch wird überprüft und du erhältst ein Angebot für das Erstattungsanrecht. Nimmst du dieses Angebot an, erhältst du das Geld sofort auf dein Konto. Der Serviceanbieter treibt dann die Erstattungszahlung von der Bahn ein. Du musst dich um gar nichts mehr kümmern. Einfacher geht es nicht.

Fazit

Bahnfahren war immer schon ein kleines Abenteuer, in den letzten Jahren allerdings mehr aufgrund der vielen Verspätungen. Dass die Bahn dafür Erstattungen zahlen muss, war vielen Kunden oftmals nicht bekannt oder sie empfanden das Verfahren als zu kompliziert. Moderne Serviceanbieter übernehmen diese Aufgabe für die Bahnpassagiere und verhelfen ihnen schnell und unkompliziert zu ihrem Geld.

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"Liebst du dein Kind? So schicke es auf Reisen." (Chinesisches Sprichwort)