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So können Flugreisende ihre Rechte sichern

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Streik bei Ryanair bedeutet Verspätung und Ausfall von Flügen. So können sich Passagiere wehren.

Am Himmel und auf der Schiene scheint nur noch das Chaos zu herrschen. Überall kommt es zu Störungen, Unterbrechungen, Verspätungen und Ausfällen. Während dies bei der Bahn fast schon zum Geschäftsmodell zu gehören scheint, ist eine Häufung dieser Vorkommnisse im Flugverkehr vermehrt in den letzten Monaten zu verzeichnen.

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Chaos am Himmel

Nach dem Ende der Air Berlin ist am Himmel nichts mehr so wie früher. Obwohl immer davon die Rede war, dass Air Berlin auch deshalb in die Insolvenz geraten sein soll, weil große Überkapazitäten auf die Gewinne drückten, scheinen die nach der Air Berlin Pleite übriggebliebenen Konkurrenten mit der Masse der Passagiere schlicht überfordert zu sein. So viele Verspätungen und Flugausfäll wie in den letzten Monaten, gab es in der geballten Form noch nie im deutschen Flugverkehr.

Zeit, dass sich daran schleunigst etwas grundlegend ändert.

Streik bei Ryanair

Das meinen auch die Beschäftigten der irischen Airline Ryanair. Und zwar bei deren Beschäftigungsbedingungen und der Entlohnung. Piloten und Flugbegleiter greifen deshalb zum härtesten Mittel des Arbeitskampfes und bestreiken ihren Arbeitgeber in Deutschland. Deshalb kommt es aktuell zur Streichung von 150 Ryanair Flügen an deutschen Flughäfen.

Die Gewerkschaften Verdi und Vereinigung Cockpit haben ihre jeweiligen Mitglieder zu diesen 24-stündigen Streik aufgerufen. Ryanair selbst zeigt für diesen Streik kein Verständnis und droht sogar mit einem Stellenabbau in Deutschland. Man darf also davon ausgehen, dass in dieser Auseinandersetzung noch lange nicht das letzte Wort gesprochen ist und es deshalb zu weiteren Streiks und Aktionen kommen wird.

So kommen betroffene Passagiere an ihre Recht

Die Passagiere von Ryanair werden also auch in der näheren Zukunft mit Verspätungen und Flugausfällen rechnen müssen.

Noch viel wichtiger ist es im Moment, dass die Passagiere, die aktuell von den Arbeitsniederlegungen der Piloten und Flugbegleiter betroffen sind, zu ihrem Recht kommen. Wer bespielweise gerade im Ausland sitzt und auf seinen Rückflug wartet, den muss Ryanair Unterstützung zukommen lassen. Verpflegung und Getränke sind dabei die grundsätzliche Rechte, die jeder Passagier direkt am Flughafen bei Ryanair einfordern sollte. Wenn notwendig gehört dazu auch eine Übernachtungsmöglichkeit. Das alles sieht die entsprechende EU Richtlinie vor.

Darüber hinaus steht jedem Passagier eine finanzielle Entschädigung für eine Verspätung oder gar eine Annullierung des Fluges zu. Je nach Dauer der Verspätung und abhängig von der geplanten Flugstrecke sind das bis zu 600 EUR. Bei einem Streik, der normalerweise als ein außergewöhnlicher Umstand gilt, wird das zwar schwieriger, trotzdem sollte man versuchen, Ryanair in die Pflicht zu nehmen.

Besonders bei Billigfluggesellschaften, wie Ryanair, Easyjet und Co., erweist sich oftmals als problematisch vor Ort einen Ansprechpartner zu finden, bei dem man seine Rechte durchsetzen kann. Auch die Kommunikation per Telefon, Mail oder Internet ist unzureichend. Deshalb sollte jeder Betroffene grundsätzlich genau dokumentieren, wie er versucht hat, die Airline zu kontaktieren.

Schlägt die Verbindungsaufnahme fehl und werden Rechte, wie Getränke, Essen, Alternativtransport oder Übernachtung, verwehrt, dann sollte man versuchen, auf eigene Faust einen Rücktransport oder eine Übernachtung zu organisieren. Dabei ist es wichtig, unbedingt alle Belege zu sammeln, denn man muss zunächst in Vorleistung gehen. Das Geld holt man scih später zusammen mit den zustehenden Entschädigungszahlungen von der Airline zurück.

Professionelle Agenturen helfen den Passagieren

Hat man allerdings keine Lust oder Erfahrung, um mit der Airline selbst zu verhandeln, dann lässt man das die Profis regeln.

Sichere deine Ansprüche gegen die Airline!*

Spezielle Agenturen helfen den Passagieren ihre Rechte gegen die Airline durchsetzen, und wenn es sein muss auch vor Gericht, auch im Ausland. Das kostet den Passagier zunächst keinen Cent. Nur im Erfolgsfall, wenn eine Entschädigung von der Airline gezahlt wird, dann behält die Agentur* davon einige Prozente als Provision ein. Dafür muss man sich nicht selbst mit der Airline herumschlagen.

 

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