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Türkei: Das müssen Flugpassagiere jetzt wissen.

Der Putschversuch in der Türkei hat auch Auswirkungen auf den Tourismus und die Flugverbindungen.

Die Türkei gilt nicht erst seit dem gestern begonnenen Putschversuch von Teilen der türkischen Armee als unsicheres Reiseland. Nach mehreren Terroranschlägen, darunter einige in Istanbul, bei den auch deutsche Staatsangehörige zu Schaden kamen, haben die Reiseunternehmen bereist reagiert und ihre Pläne für die Hauptreisezeit 2016 geändert.

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Vermeintlich sicherere Regionen, wie Spanien oder Bulgarien wurden in diesen Jahr vermehrt angeboten. Viele Hotels in der Türkei haben deshalb Probleme, die Zimmer und Betten auszulasten.

Auch die Reedereien der Kreuzfahrtschiffe haben nach den Anschlägen reagiert und die Routen ihrer Schiffe geändert. Türkische Häfen werden bis auf weiteres nicht mehr angelaufen.

Putschversuch

Nach dem gestrigen Putschversuch ist klar geworden, daß Präsident Erdogan offensichtlich nicht alle Fäden der Macht so sicher in der Hand hält, wie es immer den Anschein machte. In der Türkei herrschen demnach völlig instabile Verhältnisse. Jederzeit muß mit einem erneuten Anschlag oder einem anderen Ereignis mit großer Tragweite gerechnet werden.

Tourismus

Für den Tourismus ist das der absolute Worst Case. Davon wird sich die Branche lange nicht erholen. Erst müssen sich die politischen Verhältnisse sowohl als demokratisch als auch stabil erweisen.

Flagge der Türkei

Flagge der Türkei

Das müssen Urlauber jetzt beachten

Im Moment hat der Putschversuch jedoch ganz konkrete Auswirkungen. Das Auswärtige Amt rät Touristen in Antalya und Istanbul zu äußerster Vorsicht. Ausflüge ins Land sollte man sich besser verkneifen. Bei unklarer Lage vor Ort, noch ist der Putschversuch nicht endgültig beendet, sollte man seine Unterkunft im Hotel oder der Ferienwohnung keinesfalls verlassen.

Die Reiseveranstalter bieten deshalb ihren Kunden an, geplante Reisen in die Türkei kostenfrei umzubuchen oder zu stornieren.

Airlines

Auch die Fluggesellschaften haben sehr schnell auf die Vorkommnisse in der Türkei reagiert. Direkt nach dem Bekanntwerden des Putschversuches wurden viele Verbindungen vorübergehend eingestellt und Flüge gecancelt. Vor allem Flüge nach Istanbul und Ankara sind von den Flugstreichungen betroffen.

Die Urlaubsflughäfen Izmir, Antalya und Dalaman werden weitgehend planmäßig angeflogen. Trotzdem wird allen Passagieren geraten, sich frühzeitig vor Abflug über den Status ihres Fluges zu informieren.

Lufthansa fliegt derzeit ab Frankfurt nur nach Antalya und Bodrum. Air Berlin fliegt nach kurzer Unterbrechung wieder normal nach Antalya. Auch Condor bedient seine Verbindungen planmäßig. Um ganz sicher zu gehen, sollten Passagiere dieser Airlines trotzdem immer über die aktuelle Lage auf dem Laufenden halten.


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