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9. Februar 2016
von Weltanseher
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Mallorca kippt Benimmregeln wieder

Eimer-Saufen ist wieder erlaubt.

Sie sollten zu einem besseren Benehmen beitragen und letztlich dafür sorgen, daß eine andere, möglichst besser betuchte Klientel die Mittelmeerinsel Mallorca häufiger als Urlaubsziel bucht. Dafür wurden die neuen Benimmregeln im Jahr 2014 erlassen. Jetzt wurden diese wieder gekippt, wegen eines Verfahrensfehlers.

Neue Benimmregeln

Die neuen und strengen Benimmregeln der “Verordnung für zivilisiertes Zusammenleben” auf Mallorca galten seit dem Juni 2014. Wer sich nicht an die neuen Regeln hielt, riskierte ein Bußgeld in Höhe bis zu 400 Euro.

Das Saufen unter freiem Himmel und ganz speziell aus den berüchtigten Sangria-Eimern, das Urinieren und Spucken in der …weiterlesen →

30. Dezember 2015
von Weltanseher
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Droht Air Berlin das Ende? – # Update

Gericht schränkt Codeshare-Flüge mit Etihad ein. Existenzbedrohende finanzielle Einbußen drohen deshalb für Air Berlin.
Update: Etihad hat Beschwerde gegen Urteil eingereicht.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Entscheidung getroffen werden würde. Das Verwaltungsgericht Braunschweig hat nun verfügt, daß ab dem 16. Januar 2015 31 Codeshare-Flüge von Air Berlin und Etihad nicht mehr stattfinden dürfen. Das wird bei Air Berlin für dramatische finanzielle Einbußen sorgen, die durchaus geeignet sind, das weitere Überlebern der Airline ernsthaft zu gefährden. Die Pleite droht.

Letzte Galgenfrist im Oktober

Bereits im Oktober hing das Damoklesschwert über Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft ganz tief. Bereits da …weiterlesen →

8. April 2015
von Weltanseher
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Sind hohe Stornogebühren rechtens?

Urteil untersagt pauschale Gebühren bei Reisestornierungen.

Reiseveranstalter sind immer schnell dabei, wenn es darum geht, eine Reise zu verkaufen. Schönste Fotos und blumigste Umschreibungen sollen das vermeintliche Traumhotel im besten Licht erscheinen lassen und den Urlauber zur schnellen Buchung veranlassen. In den allermeisten Fällen sind die Urlauber nach Rückkehr aus dem Urlaub auch sehr zufrieden.

Doch was passiert, wenn man den Urlaub aus irgendwelchen Gründen auch immer nicht antreten kann? Dann werden in der Regel kräftige Stornokosten fällig. Je näher der Abreisetermin bereits herangerückt ist, um so höher fallen auch die Gebühren aus, die die Reiseveranstalter von den verhinderten …weiterlesen →

26. September 2014
von Weltanseher
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Airline darf keine Stornierungsgebühr erheben

Bearbeitungsentgelt bei Flugstorno ist unzulässig.

Wer bei Air Berlin einen gebuchten Flug stornieren wollte, der mußte bisher eine Bearbeitungsgebühr von 25 Euro zahlen. So stand es in den AGB der Airline. Doch diese Praxis ist unzulässig.

Zu diesem Urteil kam das Berliner Kammergericht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat die Praxis des Abkassierens bei Air Berlin für Flugstornierungen angeprangert und Recht bekommen.
Passagiere, die einen gebuchten Flug stornieren wollten oder diesen nicht antraten, sollten für die Bearbeitung der Stornierung 25 Euro zahlen. Nach Ansicht des Gerichts ist die Bearbeitung einer Flugstornierung aber keine Leistung, für die die Airline extra kassieren darf. Das …weiterlesen →

14. September 2012
von Weltanseher
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Reise nach Bordeaux statt Porto

Einer Sächsin wird ihr Dialekt zur teuren Falle.

Eigentlich wollte die Kundin nach Porto. Das liegt bekanntlich in Portugal. Die Mitarbeiterin der Reiseunternehmens verstand am Telefon allerdings Bordeaux. Das liegt schlappe 800 km entfernt an der französischen Atlantikküste.

„Borto“ klingt fast wie „Bordo“, zumindest wenn man aus Sachsen kommt und seinen sächsischen Dialekt auch am Telefon pflegt. Eine klare Aussprache ist bei Geschäftsabschlüssen aber nun einmal unerläßlich.

Die Kundin muß nun für einen Flug zahlen, den sie eigentlich gar nicht antreten wollte. Immerhin fast 300 EUR kostet sie das Aussprache/Verständigungsproblem. Das Reiseunternehmen trifft keine Schuld. So hat es das Amtsgericht …weiterlesen →

"Liebst du dein Kind? So schicke es auf Reisen." (Chinesisches Sprichwort)