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Erst sah alles nach einer normalen Air Berlin Landung aus, dann passierte das. – Update!

Sie dir an, was der Pilot von Air Berlin beim letzten Langstreckenflug getan hat.

Am Montag passierte das Unglaubliche. Der tatsächlich letzte Langstreckenflug der Air Berlin aus Miami landete in Düsseldorf. Nach so vielen Jahren wird das Aus der Airline nun immer konkreter.

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Natürlich ist beim einem solchen Abschied auch eine große Menge Portion Wehmut dabei. Zumal die Belegschaft in der Verwaltung, das Bodenpersonal und die Piloten und Kabinen-Crews die Allerletzten sind, die dafür verantwortlich sind, daß aus der ehemals zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft ein wirtschaftliches Desaster wurde. Dafür sind Manager wie Mehdorn und Hunold schuld.

Doch nun ist es zu spät für eine Sanierung und Air Berlin wird abgewickelt. Am gestrigen Montag landete der letzte Langstreckenflug und spätestens am 28. Oktober 2017 wird der komplette Flugbetrieb eingestellt.

Ehrenrunde über DUS

Gestern wurde also der letzte Langstreckenflug von Air Berlin absolviert und der Pilot überlegte sich dafür etwas Außergewöhnliches. Zahlreiche Zuschauer waren zunächst etwas irritiert, als der Pilot während der Landung mit dem Airbus A330 noch einmal Gas ab und durchstartete. Der letzte Flug aus Miami landete mit kleiner Verzögerung.

In diesen Videos sind die letzten Minuten festgehalten:

Quelle: YouTube

So sah der ungewöhnliche Vorgang aus nächster Nähe vom Vorfeld aus:

Quelle: YouTube

Der Pilot brach den Landeanflug kurz vor dem Aufsetzen ab, startete noch einmal durch und drehte eine Ehrenrunde über dem Flughafen Düsseldorf. Ganz so, als ob er den unausweichlichen Zeitpunkt der letzten Landung eines Air Berlin Langstreckenfluges so weit wie möglich herauszögern wollte. Auch Piloten sind nur Menschen, und jede Menge Wehmut wird der Anlaß für sein Verhalten gewesen sein.

Keine Probleme

Manche Beobachter der Szene gingen zunächst von technischen Problemen aus und sprachen davon, daß es eine Notlandung gegeben hätte. Doch das ist wohl Quatsch. Technische Gründe für diese Ehrenrunde gab es definitiv nicht. Vielmehr informierte der Pilot vor dem Durchstarten ordnungsgemäß die Flugaufsicht über das geplante Manöver und begründete dies wohl mit Fahrwerksproblemen. Nach der Landung war von technischen Problemen jedoch keine Rede mehr.

Von den Kollegen innerhalb der Fluggesellschaft Air Berlin wird der Pilot für die Ehrenrunde zum Abschied der Langstrecke jedenfalls gefeiert.

Update: Die Airline-Bosse fanden die Aktion mit der Ehrenrunde offenbar nicht so lustig. Der Pilot und die Crew wurden inzwischen vorerst vom Dienst suspendiert. Bei der unmittelbar bevorstehen Einstellung des gesamten Flugbetriebes stellt man sich schon die Frage, ob die Manager nicht Wichtigeres zu tun hätten, als sich um die Wehmutsgefühle eines Airbus Piloten zu kümmern. Die Manage wussten schon immer die richtigen Prioritäten zu setzen.


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